Telin (02.05.-03.05.2014)

Sebastian hatte mich angeschrieben, er würde Pfadfinderbesuch von zu Hause bekommen, da wäre eine Hüttentour doch eine gute Idee, ob ich keine Lust hätte, mitzukommen. Natürlich! Unsere Wunschhütte war allerdings schon belegt, und es waren zwar noch genug Betten frei, aber die anderen wollten die Hütte eher ungern teilen. Unsere zweite Wahl war allerdings auch schon belegt und wäre ziemlich voll geworden. Zufällig lernte ich aber Nadia kennen, die die Telin gebucht hatte, und es stellte sich heraus, dass es doch ging. Hervorragend. Ich bekam den Schlüssel, die vier Holländer wollten nämlich zuerst noch aufs Dovrefjell fahren und daher nach uns an der Hütte ankommen.

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Den Wetterbericht hatten wir diesmal gecheckt, es sah nach Schnee aus, und diesmal bestand ich darauf, Skier mitzunehmen. Die benutzten wir auf dem Weg zur Hütte zwar noch nicht, aber hatten noch genügend andere Gelegenheiten dazu. Auf der Hütte mussten wir erstmal feststellen, dass die Besucher wohl besonders faul waren. Das Geschirr war nicht richtig sauber, und auf einer der Matratzen lag eine Warnung, hier besser nicht zu schlafen, jemand hätte sich hier übergeben. Geschirr und Töpfe und Eimer soll man auch immer umdrehen, sonst dienen sie als Mausefallen. Im (leeren) Wassereimer war dann auch eine tote Maus, schwer zu sagen, ob das etwas gutes oder schlechtes ist. Wie auch immer, wir machten uns erst einmal Pfannkuchen. Dann gab es noch einen Anruf von Nadia, die nach einer Wegbeschreibung zum Parkplatz fragte, welche Sebastian ihr auch gut geben konnte.

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Statt dann aber auf die anderen zu warten, machten wir noch eine kurze Tour. Hier waren dann zwei auf Skiern und zwei mit Schneeschuhen/ohne Schneeschuhe unterwegs. Das Wetter wechselte immer sehr schnell, auf eine gute Aussicht folgte schnell wieder Schneegestöber. Die Skibedingungen waren aber optimal, genau das richtige Gefälle, um mit Langlaufski ohne zu viele Stürze wieder nach unten zu kommen.

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Dann gab es zweimal Abendessen und einen sehr netten, mit vielen Gesprächen, gefüllten Abend. Sebastian und ich kamen auch noch auf die Idee, Feuer zu spucken (Lampenöl hatten wir da, und auch eine Fackel ist nicht so schwer zu bauen). Das Lampenöl danach am Bach wieder los zu werden (Man kleckert schon ein bisschen), war dann aber eine sehr erfrischende Angelegenheit. Musik gab es natürlich auch, Marcel hatte seine Ukulele mitgenommen, Sebastian seine Gitarre, was sich als sehr gut herausstellte, die Gitarre auf der Hütte hatte ein paar Saiten zu wenig.

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Am nächsten Morgen wurde erst einmal ausgeschlafen und entspannt gefrühstückt, bevor wir den Vormittag mit Skifahren und Holz hacken verbrachten. Danach ging es auch schon wieder zurück nach Trondheim, mit David und Sebastian fuhr ich aber zum Abschluss hoch auf die Studenterhytta, für ein gutes Abendessen und ein paar Runden in der Sauna.

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2 Kommentare zu “Telin (02.05.-03.05.2014)

  1. Anonymous sagt:

    Haha, schön war es. Und die Idee mit dem Feuerspucken kam natürlich von dir :).

  2. david1ehl sagt:

    Hey, den Blogartikel hab ich ja jetzt erst entdeckt! 🙂
    Hier gibts aus völlig anderer Perspektive das Gegenstück dazu: http://davidehl.com/2014/05/i-did-it-nor-way/ (Sogar mit Ski-Video)

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